Der Begriff „Indianer“ bezeichnet die indigenen Völker Amerikas – eine Sammelbezeichnung, die aus der Kolonialzeit stammt und heute zunehmend als problematisch angesehen wird.
Synonyme zu „Indianer“
Indigene
Native Americans
First Nations
Eingeborene
Indianerstämme
Indianervölker
Amerikanische Ureinwohner
Prärieindianer
Waldlandindianer
Gegenteile & Gegenstücke
Kolonialisten
Siedler
Einwanderer
Was bedeutet „Indianer“?
Das Wort „Indianer“ ist eine Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Nord- und Südamerikas, die von europäischen Entdeckern irrtümlich nach Indien benannt wurden. Historisch wurden darunter sehr unterschiedliche Kulturen und Nationen zusammengefasst. Heute wird der Begriff wegen seines kolonialen Ursprungs und der pauschalisierenden Wirkung oft abgelehnt und durch präzisere Bezeichnungen ersetzt.
Wortart: Substantiv, maskulin
Anderes Wort für: Indigene Bevölkerungsgruppen Amerikas, häufig synonym zu „Ureinwohner“ oder „Native Americans“.
„Indianer“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
Tipp: Wählen Sie die Zeile, deren Buchstabenanzahl zu den Kästchen im Rätsel passt.
Häufige Fragen
Darf man „Indianer“ noch sagen?
Im privaten oder historischen Kontext wird der Begriff oft toleriert, viele indigene Gruppen lehnen ihn jedoch ab. Empfohlen werden präzise Eigenbezeichnungen wie „Navajo“ oder neutrale Oberbegriffe wie „Indigene Völker“ oder „Native Americans“.
Woher kommt der Begriff „Indianer“?
Der Begriff geht auf Christoph Kolumbus zurück, der 1492 glaubte, in Indien gelandet zu sein. Er nannte die Bewohner „Indios“. Später wurde daraus im Deutschen „Indianer“ – ein Missverständnis mit jahrhundertelanger Wirkung.
Ist „Indianer“ diskriminierend?
Viele indigene Organisationen und Wissenschaftler betrachten den Begriff als kolonial und pauschalisierend. Er reduziert verschiedene Kulturen auf ein Stereotyp und wird daher heute zunehmend durch respektvollere Alternativen ersetzt.